Alltag

Dienstag, 13. Oktober 2009

Da ist sogar noch mehr drinnen:

Kantwurst

Montag, 24. August 2009

Ruhig ist's hier geworden in letzter Zeit.

Das liegt daran, dass die Wellen seit einigen Monaten besonders hoch sind.

Immer wieder denke ich daran, alles hier aufzuschreiben, was sich gerade so tut, aber ich tu es dann doch nicht.
Weil derzeit doch noch zu privat ist.
Weil ich eben gerade mittendrinn stecke.
Versuche nicht ganz unter zu gehen und habe dabei das Gefühl , dass es mich komplett zerreisst.

Ich weiss, dass ich eines Tages wissen werde, das mir diese Zeit auch was gebracht haben wird. Weil ein erwachsener, reflektierter Mensch darum bemüht ist, auch in den diversen Strudeln den Sinn zu sehen. Irgendwann werde ich das alles vielleicht sogar gut finden.
Im Moment tut's allerdings primär weh. Und zehrt.


Ich wünsche mir,
dass diese Zeit rasch den für mich besten Lauf nehmen wird,
dass Eindeutigkeit entsteht, die ich dann sowohl wissen als auch mit meinem ganzen Herzen spüren können werde.
Dass Wunden heilen und Erkenntnisse versöhnen.

Einfach, dass sich für mich und meine Lieben alles zum Guten wendet.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Mir gehts wieder besser....

... und über meine Reise werde ich bald berichten.
Brauch noch a wengerl Distanz zur Krankheit.
(...wenn die Ruhr dann endlich ganz a Rua gibt. Höhöhö.)

Lg L

Samstag, 20. Juni 2009

So, bin wieder da -

zurück aus Indien, wieder in Wien.

Zwar nicht direkt erleuchtet, aber dafür mit der Ruhr als Souvenir.
Mehr, wenn ich dazu wieder in der Lage bin!

Mittwoch, 13. Mai 2009

Nächste Woche fahre ich nach Indien.

Jetzt ist es nämlich fix.
Zwar nicht so lange, wie ich eigentlich wollte.
Ausserdem das Ganze - wie meistens bei mir - a wengerl kurzfristig und im Endeffekt fast überstürzt... aber das macht nichts.
Hauptsache überhaupt.

Hab einen direkten Flug Wien-Delhi und retour gebucht, um sensationelle 440 Euro, inkl. Taxen. (Learning: Reisebüros SIND manchmal billiger als Selberbuchen im Web.)

Von Dehlhi werde ich in den Norden fahren, nach Kashmir und Himachal. An den Fuß des Himalayas.
Und dann möchte ich auch noch das Taj Mahal sehen.
Und vielleicht dann auch noch ein paar Tage Goa, je nach Regenzeitwetterlage.

Jetzt noch Visum, Medikamente, Moskitoschutz etc besorgen, Balkonpflanzenbewässerung organisieren... das werden jetzt ein paar volle Tag werden.
Impfungen habe ich zum Glück "auf Verdacht" schon vor ein paar Wochen machen lassen.

Unglaubliche Vorfreude und riesengroßes Reisefieber!!!!
Pus ein bischen Sehnsucht danach, so das ganze Wirrwar, ihn dem ich hier gerade stecke, für ein paar Wochen hinter mir zu lassen, um vielleicht dann ein bischen klarer zu sehen.

Nächste Woche fahre ich nach Indien.
Wahnsinn.

Montag, 11. Mai 2009

Das Leben erscheint oft wie eine Tussi, die sich kompliziert gibt, um interessant zu sein, hat mir gerade wer geschrieben.

Eine Tussi???
Eitel, aufgedonnert, gerne im Mittelpunkt und darunter aber auch nur ganz normal, vielleicht sogar ziemlich unsicher?

Nein, ich finde, das Leben ist eher wie eine Diva.
Atemberaubend, stolz, nicht wirklich zu knacken.
Oft weiß man nicht, woran man bei ihr ist und sie kann einem sehr weh tun.
Nur selten verschenkt sie ihr Herz, aber sie kann süchtig machen.

Dienstag, 31. März 2009

Jetzt hat sie also auch mich ereilt, die Krise.

Nicht unvorbereitet, denn als Marketingtante sitz’ ich ja quasi auf den Zahlen drauf. Hab also schon damit gerechnet, dass Köpfe, eben auch meiner, rollen werden. Im B2B ist Marketing meistens eines der ersten Dinge, auf das in Notzeiten verzichtet wird.
Und gestern war es dann soweit.
Mit einem Blick wie ein zahnwehkranker Kater hat mich unser Geschäftsführer in sein Büro geholt. Ich habe in sein Gesicht gesehen und es gewusst.

Insgesamt wurde gestern 5 Mitarbeitern die Kündigung a.G. der schweren Wirtschaftslage ausgesprochen, das ist in unserem Fall 1/6 der Belegschaft.

Was ich dann gestern noch gemacht habe?
Ich habe mir einen Indien-Reiseführer gekauft.

Sonntag, 22. Februar 2009

Ruhiger Sonntag

Lange geschlafen und doch früh aufgewacht.
Bewegung gehabt.
Gitarre gespielt.
Endlich wieder mit dem Bruder telefoniert.

Ein Sonntag für mich alleine.

Die Gedanken, die mir durch den Kopf rasen, sind heute nicht beunruhigend. Es ist, wie es ist.
Ein guter Zeitpunkt, Ordnung zu machen, das Chaos in meiner Wohnung zu beseitigen.

Bin vorfreudig bzw. voller Freude darüber darauf, dass mir ein netter Zufall eine Karte fürs Motion-Trio heute im Porgy zugespielt hat.

Draussen fällt der Schnee.
Auch, wenn ich der Kälte schon überdrüssig bin, finde ich es doch schön.

So mag ich das.

Soundtrack dazu:
Fatima Spar & The Freedomfries - "Trust"

Montag, 9. Februar 2009

Insomnie. - Ich habe tief geschlafen.

Und für mich, die Phasen - lange Phasen - der Schlaflosigkeit kennt, hat dieser Satz eine besondere Bedeutung:
Ich habe tief geschlafen.

Wie sehr das zermürben kann, weiß nur jemand, der das schon erlebt hat.

Es ist schon einige Jahre her und ich bin damals von Arzt zu Arzt gelaufen. Helfen konnte mir keiner.
Es war fürchterlich. Langsam fäng Dein ganzes Leben an, darunter zu leiden.

Ausserdem ist es ein unglaubliches Tabuthema.
Du kannst nicht schlafen? Irgendeinen Dachschaden MUSST Du haben.

Ich hab dann in meiner Verzweiflung so alles mögliche versucht und ausprobiert.

Schlafmittel, schrecklich.
Absichtliches wachbleiben, nutzlos.
Entspannungsübungen, nicht zielführend.
etc.

BIS ich dann plötzlich doch wieder schlafen konnte.
Ohne fremde Hilfe.

*

Seit einigen Wochen bin ich in einer - sagen wir es so - recht aufregenden Lebensphase.
Eine Art Ungewissheit und ein Vorwärtsdrängen, das ich in mir ganz deutlich spüre, in einem.

Und es ist wieder wie früher:
ich schlafe gut ein, wache bald wieder auf, liege dann wach.
Die ganze Nacht lang, bis der Wecker läutet.
Ich habe nicht mehr Angst deshalb, im Gegensatz zu früher, weil ich weiß, dass es wieder vorbeigehen wird.
Aber diese bleierne, zermürbende Dauermüdigkeit stellt sich schön lansam wieder ein.

Aber gestern, als ich noch in Barcelona war, habe ich mich, weil ich mich fast nicht mehr auf den Beinen halten konnte, am späten Nachmitttag für ca 1,5 Stunden hingelegt.
Und ich HABE geschlafen.

Ich war in einer so tiefen Ebene, sowas von weit weg, so dem Schlaf ergegeben, wie ich es seit langer Zeit nicht mehr erlebt habe.
Denn normalerweise ist mein Schlaf sehr leicht.
Diemal war es die absoltute Hingabe, ein Abtauchen und Fallen ins Nichtbewusstsein, völlige Dunkelheit ohne Erinnerungen.

Danach bin ich augewacht und war erfrischt und energiegeladen wie schon lange nicht mehr.
Dieses Gefühl hält auch heute - trotzh einer weiteren unruhigen Nacht - weiter an.

Ich hatte ganz vergessen, wie gut es ist, ausgeschlafen zu sein.

Dienstag, 3. Februar 2009

Ab jetzt wird jedes Konzert, das ich singe, das beste meines Lebens,

hab ich beschlossen.

Und letzte Woche hat's schon gut angefangen damit.
Ich hab mich endlich lassen.
Ganz ohne Wertung.

Fein wars.

Lucretia McEvil

little girl what's your game

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