Samstag, 31. Dezember 2011

In 2011 wollte ich...

- Arbeit finden, die mir gut tut und mir gutes Geld bringt.
> Das ist mir immerhin teilweise gelungen. Die Arbeit tut mir gut, immerhin, und die very basics kann ich mir leisten.
Mehr Geld für "Extras" wär natürlich toll, aber ich brauche die Zeit, die ich so habe.


- dieses Tal, durch das ich jetzt seit ca 2 Jahren gehe, endlich wieder verlassen und Berge besteigen.
> Das ist mir leider noch nicht gelungen. Vor zwei Jahren ist einfach zu viel passiert und einfach-weiter-machen hat nicht funktioniert. Wobei ich nie vorhatte, irgendwas zu verdrängen, ich bin nur noch immer immer wieder überascht davon, wie tief mich das alles erschüttert hat.
Ich wünsche mir aus ganzem Herzen, dass die Vergangenheit vergangen bleibt und ich wieder stärker und gleichzeitig leichter werde.


- musikalisch meine Flügel weiter und weiter ausbreiten, viel live singen und spielen, viel lernen und viel Spass dabei haben. Und das wird im postiven Sinne auffallen.
> Das stimmt zu einem großen Teil!
Es gab so einige Gigs, auch sehr interessante mit Schneeballeffekt. Auf alle Fälle hatte ich wirklich viel Spass und hab viel gelernt! Bin gesegnet, die Musik auf diese Art in meinem Leben zu haben, I just love it...!


- lernen, zumindest solide Gitarre zu spielen.
Und mit meiner E-Gitarre auf der Bühne stehen.
> Naja, viel besser bin ich nicht geworden.
Aber es gab auch eine lange Phase, in der einfach andere Dinge wichtig waren. Jetzt hab ich aber wieder begonnen zu üben.
Und das mit der E-Gitarre bleibt aufrecht!


- weitere Songs schreiben.
> s. oben. Aber ein BISSL was hat sich da immerhin getan.


- mehr Klarheit darüber finden, wie ich mein Leben weiter leben möchte und wie nicht.
> ich bin auf einem guten Weg.

- wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen - wo ich das nochdazu liebe! - und viel Sport machen.
> so wie beim Gitarre spielen waren andere Dinge wichtiger.
Ist aber ganz wichtig für den Rest meines Lebens!


- immer besser lernen, mich und meine Bedürfnisse wahrzunehmen und mich nicht abzuwerten.
> auch hier bin ich auf einem guten Weg.

...

(...ausserdem möchte ein Pferd, eine Wohnung und viel Geld. :)

Freitag, 4. Februar 2011

Katze: Hauptilz

Hat jemand Erfahrung mit gründlicher Ausheilung von Hautpilz bei Katzen - zB mit
Antimykotika (Tabletten, systemisch, angeblich böse Nebenwirkungen) oder
Impfung durch Insol-Dermatophyton?

Bin für jeden Tip dankbar!

Dienstag, 1. Februar 2011

Ist meine Unsicherheit mir im Weg oder warnt sie mich falschen Entscheidungen?

Dienstag, 4. Januar 2011

In 2011 werde ich...

- Arbeit finden, die mir gut tut und mir gutes Geld bringt.

- dieses Tal, durch das ich jetzt seit ca 2 Jahren gehe, endlich wieder verlassen und Berge besteigen.

- musikalisch meine Flügel weiter und weiter ausbreiten, viel live singen und spielen, viel lernen und viel Spass dabei haben. Und das wird im postiven Sinne auffallen.

- lernen, zumindest solide Gitarre zu spielen.
Und mit meiner E-Gitarre auf der Bühne stehen.

- weitere Songs schreiben.

- mehr Klarheit darüber finden, wie ich mein Leben weiter leben möchte und wie nicht.

- wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen - wo ich das nochdazu liebe! - und viel Sport machen.

- immer besser lernen, mich und meine Bedürfnisse wahrzunehmen und mich nicht abzuwerten.

...

(...ausserdem möchte ein Pferd, eine Wohnung und viel Geld. :)

Montag, 3. Januar 2011

In 2010 wollte ich...

... bzw. was aus meinen guten Vorsätzen vom letzten Jahr geworden ist:

- den Boden unter meinen Füßen finden, meinen Weg finden, zu mir finden.
...noch nicht ganz gelungen, aber ich bin auf einem guten Weg.

- mit mienem Körper und mit meinem Geist zufrieden sein. Weniger Selbstzweifel.
... dito.

- wieder auf mehr Konzerte gehen!
... war ich, aber ich will noch immer auf mehr Konzerte gehen! :)

- meine Sprecherausbildung GUT zu Ende bringen und in mehreren Ebenen daraus profitieren!
...das hat sich verschoben, aber wenns wahr ist, schliesse ich die Ausbildung im März 2011 ab. Und ich würd mir wünschen, dass gut. Bitte Daumenhalten!

- Der Wunsch, den ich ans Universum geschickt habe, wird sich erfüllen.
... ich weiß nicht mehr, welcher Wunsch das war, habe aber eine Vermutung. Der hätte sich dann jedoch nicht erfüllt. Dafür einige andere.

- mich weiterhin voller Freude dem Singen und der Musik widmen und dabei immer "runder" und ganzer werden. Immer direkter und echter möchte ich meine Emotionen transportieren.
...das IST wahr geworden. 2010 war ein tolles Musik-Jahr für mich, ich freu mich auf 2011, auf viele Gigs und meine Weiterentwicklung.

- Mein Geist und meine Rede werden eins sein.
Damit meine ich nicht so sehr das katholische "Du sollst nicht lügen.". Schon auch, aber mehr noch, wahrhaftig zu bleiben. Meinen Bauch und mein Herz befragen, hinspüren.
Dinge tun, weil ich sie wirklich möchte und nicht, weil es bequemer ist / weil ich nicht anecken möchte / weil ich geliebt werden möchte.
...da bin ich viel genauer geworden. Ich nehme mir für meine Entscheidungen, auch bei denen, wo es nur darum geht, was ich jetzt sage, mehr Zeit, versuche weniger zu "entsprechen" und gehe immer mehr auch den unbequemen Weg.

- Ich vertraue auf das Leben und dessen Fügungen, sie sind gut für mich, auch, wenn ich manchmal ungeduldig bin :)
Und es werden sich gute Dinge für mich ergeben, fügen:
zB. Berufs-, Finanz- und Wohnsituation.
...das tu ich auch meistens: vertrauen. Manche Dinge haben sich super gefügt, auf andere warte ich noch, meistens optimistisch. ;)

- mich viel bewegen, sportlich sein.
Im 2. HJ 2009 hab ich da ziemlich nachgelassen...
...auch 2010 war kein wirklich sportliches Jahr, überhaupt in der kalten Jahreszeit. Aber mir fehlt das, das kommt wieder mehr in mein Leben. Offenbar war was anderes wichtiger.

- viel an die frische Luft gehen, auch wenn ich mich dazu aufraffen muss. Weil es mir geistig und körperlich einfach gut gut.
...stimmt, möchte ich nach wie vor mehr in mein Leben einbauen. Aber die Anschaffung eines Radls war schon ein guuuter Schritt, hab die Gegend echt zu erkunden begonnen.

- auf meine Seele und meinen Körper achten und darauf, was ich möchte. Meine Bedürfnisse wichtig nehmen.
...ja und ja. Ist nach wie vor wichtig und somit gültig.

....hm.

RESUMEE 2010

Lieblings Konzert 2010:
- Macheo Parker in Graz, schmacht....!
- Wild Evil & The Trashbones am PictureOn!!
- New Modelarmy in der Szene, nämlich beide Tage.

Das versäumte Konzert des Jahres war leider Prince in der Stadthalle, soll legendär gewesen sein.

Lieblingsbuch /-Film /-CD 2009:
- Buch: ich habe schon ewig kein neues Buch mehr gelesen. Komischerweise fehlt es mir nicht, es ist wohl grad was anderes drann.
- Film: kann ich grad nicht sagen...
- CD: John Lurie / The Legendary Marvin Pontiac !!!

Herrausragende Ereignisse 2010, traurige und schöne:
- ich hatte einen richtig guten Musik-Job, als Backgroundsängerin bei einem überhaupt nicht unbekannten Künstler und hab dabei gut verdient.

- hab mich mit Gitarre singend auf die Bühne getraut und ein selbstgeschriebenes Lied (nämlich dieses) vorgetragen.

- unglaubliche Tiefpunkte, die ich hier nicht näher ausführen mag.
Dazu lange und wirklich schwierige Phasen, die mich fast zerrissen haben.

- die letzte Begegnung für wahrscheinlich lange, lange Zeit mit meinem Ex-Mann gehabt. Und ja, es schmerzt noch immer.

- mein Katzbub ist zu mir gekommen. Große Freude!

- diese irre Schottlandreise, auf die ich eingelanden wurde.

- dieser eine "Besuch" im Krankenhaus...

- mein ca 7-Monate dauernder Krankenstand.

Zum ersten Mal in 2010:
- einen richtigen "Profi-Musikjob" gehabt.
- eben diesen selbstgeschriebenen Gitarrensong.
- mit meiner Jazzband vor meinem 84-jährigen Vater gesungen.
Das war wirklich, wirklich schön und sehr wichtig für mich.
- eine ganz spezielle Therapie-Behandlung begonnen.
- ein regelmässiges Engagement als Sängerin in einer Wiener Bar bekommen.
- am Zirbitzkogel gewesen.

Nach langer Zeit wieder in 2010:
- mit meiner Schwester telefoniert.
- mit der Gutesten bei einem Konzert auf der Bühne geshaked!
- mir ein Fahrrad zugelegt.

persönlich Unnötiges in 2010:
- ach so einiges, viel selbstfeldwebeliges....

persönlich Gutes in 2010:
- so viele Gigs gesungen wie noch nie zuvor! Freu!
- das Gefühl, gesehen und "trotzdem" geliebt zu werden.

Haare länger oder kürzer als 2010:
Im Prinzip ungefähr gleich.

Zu- oder abgenommen i. Vgl. z. 2009:
Zugenommen.

Wofür ich dankbar bin in 2010:
- für meine Beziehung.
- dafür, dass ich noch lebe und in der Lage bin, immer wieder starken Optimismus und Lebensfreude zu spüren.

Vorherrschende(s) Gefühl(e) in 2010:
- Trauer & Große Müdigkeit. Und Lebenshunger.

2010 war:
Insgesamt ziemlich schwierig und dunkel, aber immer wieder mit echten Highlights. Und im Sommer hatte ich auch wieder eine längere richtig gute Phase .
Ich denke, das Ende dieses langen Tals ist in Sicht, ich werde wieder Berge besteigen.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Leben mit Katzen, II

Eigentlich finde ich ja, dass Katzenbesitzer oft ein bissi "huschi" sind.

Aber wie das Leben so spielt, wohnt jetzt ein Katzbub bei mir.
Just ca zwei Wochen, nachdem ich letzten Beitrag schrieb, zog er bei mir ein: mein Katzbub.

Wir haben ihn gefunden, in in der Obersteiermark, als ca 3,5 Wochen alten Winzling ohne Mama. Als wir ihn schliesslich zum Tierarzt brachten, war es um mich geschehen und der Katzbub ist bei mir eingezogen.

Wenn ich VORHER gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich es sicher sein lassen - den Katzbub 24/7 betreuen: mit der Hand alle 2 -3 Stunden füttern, 2x täglich die (rasierte!) Haut einschmieren, entzündete Augen behandeln, Ohren eintropfen etc etc.

Aber es war die beste Entscheidung, die ich fällen konnte, ich bin wirklich glücklich darüber.
Dem Katzbub geht es inzwischen prächtig. Er ist jetzt ca 4,5 Monate alt, "übern Berg" und in den allerbezauberndsten Flegelmonaten. Gerade liegt er auf meinen Knien, schnurrt und wärmt im doppelten Sinn.
Ich freue mich soooooo über ihn, putze sein Kisterl und plötzlich stört es mich nicht, wenn ich Kratzspuren im Sofa finde.

Katzbub_2

...so kam er zu mir, ein Wattebausch mit ca 320 Gramm.
Inwzischen wiegt er ca. 2,5 Kilo und zeigt mir, welche Dinge ich in meiner Wohnung lieber wo anders hin räumen sollte.

Ich finde ja noch immer, dass Katzenbesitzer oft ein bissi "huschi" sind.
Und die Dinge, die ich weiter unten geschrieben habe, sehe ich jetzt ganz anders.

Montag, 6. September 2010

Leben mit Katzen

Mein Freund liebt Katzen.

Er hat drei bezaubernde, lebendige, charmante und wunderschöne Katzen, jede mit einer sehr ausgeprägten Persönlichkeit, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und er liebt diese Katzen.
Sie teilen sich zu viert seine Wohnung und ich hab' bisher noch nicht erlebt, wie eng und gut eine Katze-Mensch-Beziehung sein kann.
Er geht auf sie ein und lässt sie sein, zum Dank dafür zeigt jede auf ihre Art ihre Liebe und Loyalität.
Sie kommen gelaufen, wenn er ihre Namen ruft.

Ihm geht jedesmal sein Herz auf, wenn sich eine der Kleinen vor seine Füsse legt und ihm mit dem bitte-streicheln-Blick den Bauch zuwendet.

Wenn eine der Katzen, meistens sind es zwei oder alle drei, bei ihm im Bett schläft, dann nimmt er Rücksicht auf ihren Schlaf, bemüht sich, sie nicht zu stören und nimmt so in Kauf, dass die eigene Nachtruhe immer wieder unterbrochen wird.

Sie bekommen das teuerste Vollwertfutter, die Kisterln werden 2x täglich gereinigt und wenn er einmal eine Nacht nicht bei ihnen ist, vermisst er sie schmerzlich. Er kümmert sich wirkich gut um sie und es ist ein schönes Bild, sie alle gemeinsam zu sehen.
Ein Bild voller Liebe.
Er hat seine Katzen nicht nur so nebenbei, sondern er lebt mit ihnen, was ich eigentlich sehr sympthaisch finde.

Nur weiss ich nicht, wo mein Platz in diesem Leben sein soll.

Mittwoch, 1. September 2010

Bitte um Info:

Bin im Wohnungssuchmarrathon.
Wahnsinn, ist das mühsam!

Und gestern habe ich ENDLICH eine wirklich hübsche, helle Wohnung in einem sympathischem Haus gefunden. Ich überlege ernsthaft, sie zu nehmen.

Jedoch:
alle, denen ich davon erzähle, warnen mich, dass die Gegend, in der sie sich befindet, keine gute sei, was Sicherheit angeht.
Grad ich, die auch als Frau in der Nacht gerne alleine zu Fuß nach Hause geht, würde sich dort ernsthaft in Gefahr begeben. Nämlich mehr als anderswo.

Natürlich werde ich mir in den nächsten Tagend die Gegend von der vielleicht neuen Wohnung in der Nacht ansehen, aber ....

... kennt jemand von hier vielleicht die Gegend um Brunnenmakrt / Yppenplatz in 1160 Wien und kann hier seine Erfahrung dazu kund tun?
Danke!

Dienstag, 24. August 2010

Neue Mobilität und alte Gefühle

Ca zwei Monate hat es gedauert, bis ich mir ein Rad kaufen konnte.
Die ganze Recherche, das Abwägen.
Zu teuer sollts nicht sein, aber halt auch kein Müll, aus zweiter Hand vielleicht, weil ich momentan nicht grad "Trantschel-Geld" übrig hab.

Und dann hab ich mir endlich eins gekauft, in einem 2nd-Hand-Shop für Räder, eines in sehr gutem Zustand.

Seither erkunde ich Wien auf eine ganz neue Art.
Ich streife durch die Gegend, komme in Gegenden und Gasserln, die ich noch nicht kannte.
Dazu mischen sich Gefühle wie Unabhängigkeit und Kindheit, Freiheit und Sommerferien.
Fast so wie damals in meiner Heimatstadt, als ich mit meinem "Pferd" die Gegend unsicher machte....

....suuuper ist das.

Dienstag, 17. August 2010

Ein abgezuzeltes Thema, ich weiss,

...aber der gute HC schafft es immer wieder, mit seinen Plakaten NOCH TIEFER zu gehen. Hätt das nicht für möglich gehalten.

Da hätt's mich wieder einmal fast vom Radl g'haut, als ich daran vorbei fuhr:

"Mehr Mut für Wiener Blut.
Zu viel Fremdes tut niemandem gut."

Oida Fux.

Und hier der Vorteil:

Hab gestern in meinem Elend spontan einen Song geschrieben.
Kann nicht beurteilen, ob er gut ist, aber egal, denn er ist echt.
Mein erster Song, den ich auf der Gitarre geschrieben habe.
Wenn das nicht ein Vorteil ist.

*

Ausserdem:
Danke den beiden, die mir a.G. meines Beitrages von gestern spontan per e-Mail ihr Zuhören und Mitgefühl angeboten haben, eine der beiden Personen hat mir sogar unbekannter Weise ihre Telefonnummer geschickt. Das ist wirkliche Nächstenliebe.
Danke, danke, danke!
Ich bin noch immer total gerührt.

*

Es geht mir heut übrigens besser.

Montag, 16. August 2010

Seelenmistkübel für Einsame

Mein Freund und ich sind wahrscheinlich gerade dabei, uns zu trennen.
Ich nehme an, darauf wird es letztendlich hinaus laufen.
Es gibt wahrscheinlich Gründe, die sogar dafür sprechen würden, aber ich will sie nicht: nicht die Gründe, nicht diese Trennung.
Und das "Problem" ist, dass beidseitige echte Liebe da ist.
Die Trennung geht von ihm aus und im Moment fühlt es sich an, als ob ein glühendes Schwert mein Herz zerstückeln würde. Die Schmerzen sind tatsächlich fast schon auch körperlich.
Ich liebe diesen Mann.

Warum ich das ausgerechnet hier rein schreibe?

...weil ich zu der einen Freundin telefonisch nicht durchkomm. Wahrscheinlich telefoniert sie selber marathon oder ihr Handy ist spinnat (was es manchmal ist). Und Festnetz hat sie keins.

...weil ich der anderen Freundin, die ich darauf hin angerufen hab, erst gar nix erzählen konnte. Die hat nämlich mich angesprudelt, wie mühsam es mit den Kindern ist und dass sie nicht telefonieren kann, weil sie Kopfweh hat (Sie hat 3 Kinder, davon sind 2 10-monatige Zwillinge...).

...weil meine Schwester, der ich dann, weil ich dann schon zu "fertig" zum Telefonieren war, ge-sms-t hab, mich mit einem "tut mir leid für Euch"-SMS abgespeist hat (auch sie hat 2 kleine Kinder und immer Stress).

Irgenwie wirlich armselig, das.

Montag, 9. August 2010

"Ins Blaue hinein" oder "Suche Wohnung"

Ich habs getan:
Ich habe meine Wohnung gekündigt.

Nämlich die Wohnung, in die ich mit meinem Ex-Mann gezogen bin, die Wohnung, die mir jetzt alleine zu teuer ist.
Und zwar ins Blaue hinein, ohne bereits eine Neue zu haben - damit die Ausreden endlich aufhören und da endlich was weitergeht.

Ich hab' drei Monate Kündigungsfrist, muss meine Aktuelle mit Ende Oktober verlassen,
ALSO SUCHE ICH EINE NEUE WOHNUNG.

Sie soll folgendes erfüllen

- mindestens 2 Zimmer
- hell (!!) und ruhig (!!)
- in/um Wien
(2 & 3. Bezirk oder Kaisermühlen wären toll, bin da aber offen)
- guter Anschluss an die Öffis
- guter Zustand
- Nähe zu guten Lauf-Möglichkeiten (Praterhauptallee, Lände, etc)

Nicht Voraussetzung, aber nett wären:
eingebaute Küche, Bad mit Wanne, Klo getrennt, Balkon, Grünblick, ebenerdige Abstellmöglichkeit für Fahrrad

... und das Ganze möglichst ohne Provision!

Liebes Universum, somit bestelle ich diese Wohnung!
Bitte lasse sie mir möglichst bald zufliegen.

Und wenn jemand aus der geschätzten Leserschaft dabei behilflich ist, ist das natürlich auch schön! :)

Donnerstag, 5. August 2010

Was alles sein darf

Es darf schwangere Frauen geben, die voller Vorfreude strahlen.
Und Mütter mit Kinderwägen.

Es darf riesengroße Familien geben, mit ca 11 Kindern von verschiedenen Vätern und Müttern.

Es darf alleinerziehende Mütter geben, die nur ein Kind oder auch ganz viele Kinder haben.

Es darf Frauen geben, die kein Kind bekommen können
und Frauen, die keines bekommen möchten.

Es darf schwangere Frauen geben, die verzweifelt sind.

Und es darf Frauen geben, die abtreiben.


Endlich wurde die Wegweisung von Abtreibungsgegnern vor einer wiener Abtreibungsklinik erwirkt. (Link)
Endlich dürfen sie dort nicht mehr demonstrieren, diese moralischen Weltverbesserer mit ihren hoch erhobenen Zeigefingern, welche Frauen, die ohnehin schon in so großer Not sind, ihren Weg noch schwerer machen.

Und das ist gut so.

Dienstag, 3. August 2010

"Therapeutische Maßnahme" oder "Ich bin ein Späthippie".

Ich singe sehr gerne und ich habe eine wunderschöne Gitarre.

Aber das Zusammenspiel von Gitarre und Gesang funktionieren bei mir noch nicht so gut, irgendwie bin ich einfach nicht so gut darin, gleichzeitig zu singen und zu spielen.

Aus diesem Grund bin ich sehr befangen, vor Publikum die Gitarre in die Hand zu nehmen.
Einfach, wenn die Situation passt, wenigstens ein paar Hadern zB. beim Lagerfeuer zu singen - und alle grölen mit. Auch, wenn ich das noch nicht gut kann, einfach nur, weils lustig ist.
Und genau da würd doch wirklich niemand Perfektion von mir erwarten.

Was mir im Weg steht, ist meine Befangenheit.
Mein relativ hoher Anspruch an mich selbst und meine Angst davor, nicht "gut genug" zu sein.
Aber ich singe und spiele so gerne, diese Freude kann doch nicht von meinen Ängsten überschattet werden... zumindest will ich das nicht.

Also habe ich,
damit ich mich von dieser Befangenheit lösen kann, einige Songs zusammengesucht, Text mit Chords, und sie geübt.
Und ich werde mich mit der Gitarre in die Stadt stellen - nicht für Geld, dafür aber zum Üben.
Projektmonat ist der August.

Finde diese Idee selbst ziemlich lustig und bin schon sehr neugierig, ob sie den gewünschten Effekt bringen wird.

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