Ab morgen bin ich für 2,5 lange Wochen weg.... weit weg ...
*freu*!!!!
Lucretia - 21. Aug, 13:02
hat mir jemand unlängst geschrieben.
... wenn ich im Auto am Steuer sitze, dann stimme ich dem komplett zu. Da hab ich manchmal sogar das Gefühl, dass ALLE ausser mir Idioten sind.
... wenn ich aber versuche, die beste und günstigste Krankenversicherung, den besten Telefontarif etc. zu finden, dann dann gehöre ich offenbar zu den 95%. Oder bin ich da sogar ganz allein in meinem Idioten-Dasein? Denn alle anderen schaffen das scheinbar mit links...
Wie macht Ihr das blos?
*haarerauf*
Lucretia - 19. Aug, 11:59
Mit dem Bruder in Wiesen beim Neil Young gewesen - es war FANTASTISCH ...!
Die Kult-Location "Wiesen" mag ich sehr gerne, v.a. für's Jazzfest. Aber das Lovely Days war in St-Pölten schon angenehmer, weil mehr Platz und sich die Leut' da net ganz so auf die Zehen steigen. So oder so, nach einigen organisatorischen Schwirigkeiten im Vorfeld hab ich mich sehr gefreut, dass es überhaupt zu Stande kam und freu mich aufs nächste Jahr.
Keep on rocking in a free world!
Lucretia - 18. Aug, 19:32
Diesmal: "PictureOn für Fortgeschrittene - der Aufbaukurs". Und zwar mit der besten Lehrmeisterin dieser Erde.

(im Gegensatz zu "PictureOn für Anfänger", ebenfalls mit der besten Lehrmeisterin dieser Erde. Details dazu s.
hier)
Die etwas widersprüchliche Motivation:
... und nicht nur die flüssige Ernährung war würdig & recht:
Menschen, die ALLES gaben:

Uriah Heep gaben diesmal übrigens mein Lieblingskonzert des Festls. Waren wieder einmal großartig!! Es war eines von den Konzerten, wo man nicht nur irgendwo steht, mitschunkelt und das ganze eher analytisch betrachtet und irgendwie "draussen bleibt". Nein, diesmal bin ich wieder einmal voll reingekippt, so richtig. Stand im Schüttregen ganz vorne, war ganz in der Musik drinnen und NUR begeistert...
Die Beute:

(Hach!)
Clawfinger hab ich
Warmduscherin dann leider versäumt, echt ein Käse - sollen ebenfalls der absolute Wahnsinn gewesen sein.
Dafür hab ich gelernt, dass ich auf ein Musikfestl immer eine ZWEITE GANITUR Kleidung zum WECHSELN mitnehmen sollte, falls man aus irgendeinem Grund bis auf die Knochen nass wird, seufts ...
Die Reste:
Widaschaun.
Fazit: Sehr schön war's.
Nächstes Jahr ganz sicher wieder!
Lucretia - 18. Aug, 18:58
Sass ich mit der Gutesten in einem Lokal bei einem Bier, als neben uns ein sehr junges, offensichtlich stockbetrunkenes Mädchen Platz nahm.
Es war ihr anzusehen, dass sie sich sterbensehlend fühlte und es dauerte auch nicht lange, bis sie sich übergab. Mitten im Lokal, auf den Parkettboden. Platsch. Und richtig grauslich. Unsere Gedanken und Kommentare waren zwar schon irgendwie mitfühlend, aber trotzdem ziemlich vorwurfsvoll. „Bis zum Klo hammas immer noch geschafft.“, zum Beispiel, und „Also, das find ich echt rücksichtslos, mitten im Lokal…“
Das Mädel ist dann irgenwann gegangen, natürlich ohne ihre Hinterlassenschaft zu beseitigen.
Angeekelt haben wir einen Sessel drüber gestellt, damit keiner reinsteigt und sind abgerückt.
Nach einigen Minuten kam die Wirtin mit Kübel und Aufwischmob und hat sich ohne viel Aufhebens ans Saubermachen gemacht.
Unsere Kommentare wie zB. „Echt ärgerlich, sowas.“ nahm sie lächelnd / schulterzuckend entgegen, während sie emsig weiter arbeitete und meinte: „Is net so schlimm. Wenigstens is’ frisch und stinkt no net. Wirklich schlimm sind die angekackten Klos.“
Wischte dann gut gelaunt noch trocken, rückte die Sessel zurecht und alles war, als ob nichts geschehen wär.
Von dieser Wirtin kann ich echt was lernen.
Lucretia - 11. Aug, 09:23
"Entweder lernst Du den Songtext oder Du ziehst fürs Konzert ein großes Dekolette an.", sagte unser normalerweise extrem korrekter (und sowieso weltbester) Bassist bei der Generalprobe.
Muss jedesmal wieder grinsen, wenn mir dieser Satz einfällt.
Lucretia - 15. Jul, 18:37
... und Du hütest das Bett bzw. das Sofa.
Brauch ich mir nicht vorstellen, denn mich hat eine Sommergrippe erwischt. Geht mir eh schon besser, immerhin kann ich mir schon TV-Mist reinziehen oder die Tastatur betätigen.
Aber ich hab halt noch Kopfweh und Kreislaufprobleme.
Vor allem aber folgendes:
da der Sommer "nur" 3 Monate dauert, bin ich mit "meinen" schönen Sommerwochenenden recht geizig und dementsprechend sauer, wenn mir da was dazwischenkommt!
Und zum Johnny Mayhall im Birdland hab ich gestern deshalb auch nicht gehen können.
Und am Freitag zu In Extremo in der Arena.
Und überhaupt bin ich heut grantig.
Lucretia, ziemlich selbstmitleidig ...
Lucretia - 13. Jul, 14:46
Hab neuerdings lustiger Weise an mehreren Stellen von – oh Graus! – diesen schrecklichen Emanzen gelesen.
Da drängen sich mir folgende Fragen auf:
- Warum wird der Wunsch nach Gleichberechtigung so oft als etwas, wovor ein Mann Angst haben muß, ausgelegt?
- Warum wird Emanzipiertheit oft mit dem Wunsch der Frau, den Mann zu unterdrücken, verwechselt?
- Warum ist das Wort "Emanze" ein Schimpfwort?
Lucretia - 7. Jul, 11:31
Stress bei Parkplatzsuche.
Menschengewühl beim Anstellen.
Kindergeschrei.
Grimmig dreinschauende junge Männer mit Tattoos.
Mädels, die irgendwie noch zu jung für ihre Stöckelschuhe sind.
Vom Wasser absolut begeisterte Kleinkinder.
Dunkelbraun gegerbte Damen kartenspielend vor ihren Saison-Häuschen.
Trotzdem ganz friedlich unter dicken Linden im Gras liegen.
Und eine Schwänefamilie mit 4 grauen, noch ganz flaumigen Schwan-Teenagern.
Plus: das erste Cornetto dieses Sommers.
Ein prachtvoller Sommertag, so einer, wie man im Winter manchmal versucht, ihn sich vorzustellen.
Lucretia - 7. Jul, 11:17
Freitag im Gesometer beim
Lou Reed gewesen.
Es war sehr schön und - hach! - er ist soooo cool...
Lucretia - 7. Jul, 10:09
Und heute haben wir unseren Hochzeitstag GEFEIERT:
spontanes Picknick im Sonnenuntergang auf den Stufen der Karlskirche mit einer Flasche Veuvre Cliquot...
Es war friedlich und schön.
Es war gut und es war wichtig.
So mag ich das.
Lucretia - 1. Jul, 22:16
Ein perfekter Sommerabend, lau, windstill.
Ein wunderschöner Platz in der Innenstadt.
Ein Tisch in einem Gastgarten.
Sie sitzen sich gegenüber und schweigen.
Exotisches Essen, kühler Chardonnay.
Sie trägt den Schmuck, den er ihr einmal geschenkt hat.
Samtblauer Abendhimmel.
Sein Gesicht ist müde, ihres ist unendlich traurig.
Heute ist ihr Hochzeitstag.
Lucretia - 1. Jul, 09:16
Eine Freundin von mir hat im Rausch einer Partynacht eine Frau geküsst. Nämlich so richtig.
Als sie das dann voller schlechten Gewissens ihrem Mann gestand, hat er ziemlich amüsiert gewirkt.
Mich würde interessieren, ob er auf diese Geschichte auch so entspannt reagiert hätte, wenn sie einen Mann geküsst hätte.
Lucretia - 30. Jun, 13:30
Diese wirklich schwierige Frage versuche ich immer wieder zu beantworten und scheitere jedesmal wieder daran.
Da ich diese Frage aber jetzt virtuell jemandem gestellt habe (
hier), versuche ich, sie nun fairerweise selbst auch zu beantworten.
Also:
- “Lucretia Mcevil” von Blood / Sweat & Tears (eh klar)
- „The Rain Song“ von Led Zeppelin
(hach… ich kann mich nicht entscheiden! Lassen wir Jazz & Klassik weg, ok? Und trotzdem kann es nur eine Momentaufnahme sein….)
- vielleilcht „Time“ von Tom Waits ?
Was mich freuen und interessieren würde, wäre, die Top-3-Listen von jenen, die diesen Text nun lesen, zu erfahren!
Denn es ist zwar keine weltbewegende Frage, aber knifflig ist sie für einen musikliebenden Menschen allemal ...
Lucretia - 18. Jun, 08:22
Die Situation
Es handelt sich hier um ein Päarchen, beide Mitte 30, das mit einer Reisegruppe (Arbeitskollegen) unterwegs ist.
Die Sicht von aussen (=das Klischee)
Er: plaudert locker mit den Arbeitskollegen, ist chamant, sprühend, offenbar gut drauf.
Sie: hat einen verkniffenen Zug um den Mund, ist sichtlich unentspannt. Nicht besonders kommunikativ und eigentlich eher unsympatisch.
Auch die Gruppe denkt sich, wahnsinn, so ein netter Mann, was will der bloß mit so einer Frau. Wahrscheinlich hadert sie mit dem Älterwerden oder im Hotel gabs keinen Föhn …
Die Sicht von innen
Sie: liebt ihren Mann, aber fährt schon eine ganze Weile auf der recht extremen Launenkurve ihres Mannes Berg-und-Tal-Bahn.
Und sieht von seinem Charme, den er der Reisegruppe so großzügig zeigt, derzeit nicht sehr viel. Im Gegenteil, seine Respektlosikeiten ihr gegenüber werden immer größer.
Anerkennung hat sie überhaupt schon länger nicht mehr bekommen von ihm, dafür wiederholt gute Ratschläge, was sie alles an sich und ihrer Art alles optimieren kann.
In der Reisegruppe sind alle rund um sie herum „gut drauf“, sie aber nicht. Und kann sich dementsprechend kaum integrieren.
Sie sieht ihrem Mann dabei zu, wie er sich im Kampf um Anerkennung komplett verausgabt, mehr, als es gesund für ihn ist und hält das fast nicht aus.
Fragt sich auch, woher er dafür die Energie für diese Freundlichkeit gegenüber seinen Kollegen hernimmt und gleichzeitig tut es ihr weh, weil für sie davon nichts mehr übrig bleibt.
Der schlime Streit, den beide gerade im Hotel-Zimmer hatten, geistert ihr nach wie vor im Kopf herum, die Beschimpfungen, die er da losgelassen hat, tun ihr im Herz weh.
Sie ist schon ziemlich verzweifelt, weil sie nicht sieht, was sie tun kann, damit die Situation wieder besser wird.
Er: ist in Wirklichkeit nicht gut drauf.
Er wünscht sich einfach, ein Teil dieser Reisegruppe zu sein, zu seinen Arbeitskollegen so richtig dazu zu gehören.
Und ist von seinem harten Berufsleben komplett ausgelaugt und für diese Reise in Wirklichkeit zu krank und zu müde.
Er weiß auch gar nicht, ob er das noch überhaupt will: diesen Job, diese Arbeitskollegen.
Der Alltag frisst und lähmt ihn und seit viel zu langer Zeit lässt ihm sein Beruf keine Zeit und Energie für ein Leben neben dem Job.
In Wirklichkeit liebt er seine Frau sehr, aber was ist blos los mit ihr? Bitte nicht jedes Wort und jeden Tonfall so auf die Goldwaage legen. Immerhin ist ja SIE die, die dauernd überempfindlich ist. Früher war sie ja auch lockerer. Warum macht sie nicht einfach ein freundliches Gesicht und tut mit?
Er versteht die Welt nicht mehr. Und den schlimmen Streit, den beide noch im Hotelzimmer hatten, hat er längst verdrängt.
Also schwimmt er im Wir-haben-gute-Stimmung-Farhwasser der Gruppe mit, während sie immer mehr verstummt ...
Hab ich erst unlängst hautnah miterlebt, war Teil dieser Gruppe.
Und warum ich das alles schreibe?
Weil ich selber immer wieder dem Irrtum erliege, die Dinge nach ihrem Schein zu beurteilen - und mir schon öfters dachte, so ein netter Mann, was will der blos mit dieser verkrampften Frau...
Lucretia - 17. Jun, 11:33
War jetzt ein paar Tage in Istanbul und bin soeben voller Eindrücke wieder nach Hause gekehrt!
Es ist alle Fälle eine sehr aufregende, pulsierende Stadt zwischen Hunger-auf-den-Westen und 1001-Nacht. Absolut beeindruckend und wunderschön!
Aber auch folgendes ist mir dort wiederholter Male passiert:
ich, offensichtlich Touristin, gehe durch die teilweise sehr eng bevölkerten Straßen. Als interessierte und erfahrende Reisende war ich dabei "angemessen" gekleidet, dh. lange Hose oder Rock u bedeckte Schultern.
Ich schlendere da also, nichts böses denkend, die Straße entlang, als sich mir eine Hand von hinten, nahe meinem Geschlecht, zwischen meine Beine drängt. Ja, genau, dorthin. Als ich mich erschreckt umdrehe, sehe ich einen nicht besonders ertappt wirkenden jungen Mann, der dann unbekümmert weiterzieht. Mein zuerst vorallem sicher verdattertes "He!" hat ihn sichtlich nicht wirklich beeindruckt.
Am nächsten Tag passiert mir das ähnliche noch einmal, diesmal allerdings sogar von vorne. Zack, ein gezielter Griff - so schnell, dass Du's erst merkst, wenn's wieder vorbei ist.
Das Gefühl, das ich jeweils danach hatte, war Wut, blinde, weißglühende Wut. Beim zweiten Mal noch mehr als beim ersten Mal. Weil ich so machtlos war, keine Chance hatte mich zu wehren, diesem *rsch eine reinzuwürgen, ihn dort zu treffen, wo es weh tut. (Die Rachefantasien, die ich dann hatte, würden locker mehrere Tarantino-Filme füllen!)
So dicht war diese Wut, so dominant und gleissend, ich geb zu, ich bin sie noch immer nicht ganz los.
Eine reinhauen kann ich diesen Typen keine (bin auch absolut gegen praktisch ausgeführte Schläge), aber ich schicke ihnen hiermit einen Fluch. Es möge auch ihnen so eine "Kleinigkeit" passieren, gegen die sie machtlos sind und die ihnen so richtig weh tut...
Nachsatz: mir ist klar, dass mir sowas ÜBERALL passieren kann, es hat mit Istanbul genau gar nix zu tun! Es gibt unkultivierte Chisten und Moslems, depperte Wiener und eben auch Istanbuler. Eh klar.
Aber WIE war ich wütend!!!
Lucretia - 15. Jun, 20:59
Voller Ideen und Pläne bin ich, zB für
- eine Soul/Funk-Cover-Partie mit 2 weiteren SängerInnen ausser mir. Davon träum ich echt schon lang!
- oder eine Talking-Heads-Coverband aufstellen
- oder doch einmal Rock probieren…
- oder doch selber was auf die Beine stellen, mit selbstgeschriebenen Songs - Richtung Soul/Jazz ...
etc. etc.
Was hält mich, was hindert mich?
Zeitmangel ist meine Dauerausrede – aber wovor hab ich Angst?
Oder liegt's daran, dass ich mich nicht für eins entscheiden kann?
Lucretia - 5. Jun, 16:25
- auf „abweisen“ drücken, wenn mein Handy läutet. Anstelle von auf „lautlos“. Und zwar einfach nur, weil ich gerade nicht telefonieren mag.
- Lügen. Manchmal. (Ich finde es gar nicht so gut, IMMER die Wahrheit zu sagen.)
- im Geschäft bereits angegriffenes Obst wieder zurück legen, wenn mir die Qualität nicht passt.
- Besuch in meiner manchmal unaufgeräumten, verdreckten Wohnung empfangen (allerdings nur meine allerengesten Menschen).
- nach ehemaligen Kollegen / Bekannten googeln.
- meinen eigenen Namen googeln.
- Kettenbriefe nicht weiterleiten.
Lucretia - 5. Jun, 13:40