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    <title>Lucretia McEvil : Rubrik:Beziehungsweise</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Lucretia</dc:publisher>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-22T23:11:44Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Lucretia/images/icon.jpg">
    <title>Lucretia McEvil</title>
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  <item rdf:about="http://lucretia.twoday.net/stories/6098076/">
    <title>Und jetzt ist es passiert,</title>
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    <description>vor zwei Tagen haben wir uns scheiden lassen.&lt;br /&gt;
Ich sitze hier am PC und kanns selber gar nicht glauben. Es fühlt sich auch nicht so an. Derzeit zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine Scheidung in Liebe.&lt;br /&gt;
Wir haben uns an dem Tag zum Frühstück getroffen, waren beide traurig. Ich hab ihn gefragt, ob er das wirklich möchte. Er sagte ja, weil er für sich keine Alternative sähe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Richter haben wir uns an den Händen gehalten und ich habe geweint. Bevor ich meine Unterschrift auf das Papier setzte, habe ich ihm in die Augen geschaut und da seine Verzweiflung gesehen. Und den Wunsch, dass dieses Chaos, dieser ganze Schmerz, endlich ein Ende hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sind wir noch was essen gegangen und haben gemeinsam getrunken und auf die Zukunft angestossen. Traurig und gleichzeitig leicht angeheitert haben wir uns von einander getrennt, er ist zum Flughafen, um wieder zurück nach Barcelona zu fliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, es war eine Scheidung in Liebe.&lt;br /&gt;
Und obwohl der Weg anders ist, als wir es uns damals bei unserer Hochzeit gedacht haben, kann auch ich sehen, dass für den Moment zu viel passiert ist, um anders weiter zu machen.&lt;br /&gt;
Obwohl ich unendlich traurig bin, weiss ich, dass das nun der Weg ist. Und bin damit einverstanden.</description>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Lucretia</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-17T18:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucretia.twoday.net/stories/6069671/">
    <title>Scheidung ist eingereicht.</title>
    <link>http://lucretia.twoday.net/stories/6069671/</link>
    <description>Es ist soweit, nun ist die Scheidung also eingereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schrecklich.&lt;br /&gt;
Wir haben uns zusammengesetzt, die Einreich- und Gütertrennungspapiere unterschrieben. Wir haben diskutiert und gestritten, wir haben geweint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dann, weil mein Mann im Ausland arbeitet, die Papiere zum Bezierksgericht gebracht. Wie das dort dann ablief war aus der Reihe &quot;Klischees - das österreichische Amt&quot; - normalerweise hätte ich es lustig gefunden. Aber es war nur traurig...&lt;br /&gt;
Schliesslich konnte ich die Papiere dann noch nicht abgeben, weil punkto Termin was unklar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags drauf, mein Mann ist extra angereist, damit ich das nicht alleine tun muss, sind wir wieder zum Bezirksgericht maschiert. Hand in Hand.&lt;br /&gt;
Mein Mann, der schon immer der Fels in der Brandung war, hat alles abgwickelt, während ich darussen sass und weinte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er mich wieder nach Hause gebracht und ist zurück nach Barcelona gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Liebe ist gebrochen, aber irgendwas davon ist trotz allem noch da. Nur: offenbar können wir nicht miteinander.&lt;br /&gt;
Es ist so unglaublich traurig.</description>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Lucretia</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-30T13:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucretia.twoday.net/stories/6034923/">
    <title>Ist das jetzt der Weg?</title>
    <link>http://lucretia.twoday.net/stories/6034923/</link>
    <description>Es ist wie ein Klischee, schon 1000x hab ich davon gehört, gelesen, es im Fernesehen gesehen. Und jetzt steck ich selbst mittendrinn ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ist da die Langzeitbeziehung und die daraus entstandene Ehe: &lt;br /&gt;
Sicher oft schwierig, ich habe tatsächlich viel eingesteckt.&lt;br /&gt;
Doch gab es auch wirklich schöne Seiten und Momente der Harmonie. &lt;br /&gt;
Oftmals waren die Verletzungen und Zweifel aber sehr groß und schon oft habe ich daran gedacht, die Beziehung zu beenden. Weil ich einfach bemerkte, dass meine Geduld und Energie am Ende sind.&lt;br /&gt;
Trotzdem war aber Liebe immer da, an der Liebe ist es nicht gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann den anderen Mann kennen gelernt, so, wie in den billigsten Liebesromanen geschildert. Denn es HAT wie ein Blitz in mich eingeschlagen, die Anziehung war auf Anhieb schon enorm und trotzdem ist sie bei jeder Begegnung noch gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich WOLLTE aber treu sein. &lt;br /&gt;
Und war es dann auch, fast zwei Jahre lang.&lt;br /&gt;
Irgendwann wurde ich weich, habe nachgegeben und bin nach neuerlich einigem Widerstand in eine neue Beziehung gerutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe den neuen Mann. &lt;br /&gt;
Und es ist eine schöne, neue, aufregende Liebe, sicherlich auch mit Tiefgang, wobei aber auch viel Vorsicht meinerseits da ist. &lt;br /&gt;
Und trotz allem liebe ich auch meinen Ehemann, den Mann, den ich geheiratet habe, den ich kenne und mit dem ich schon so lange mein Leben teile.&lt;br /&gt;
Und der sich nun - begreiflicher Weise - von mir scheiden lassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schaue meinem Leben zu, fast als ob ich nicht dazu gehören würde. Habe das Gefühl, JETZT noch was ändern zu können. Aber ich bin wie erstarrt.</description>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Lucretia</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T18:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucretia.twoday.net/stories/5033358/">
    <title>Hochzeitstag 2</title>
    <link>http://lucretia.twoday.net/stories/5033358/</link>
    <description>Und heute haben wir unseren Hochzeitstag GEFEIERT:&lt;br /&gt;
spontanes Picknick im Sonnenuntergang auf den Stufen der Karlskirche mit einer Flasche Veuvre Cliquot...&lt;br /&gt;
Es war friedlich und schön.&lt;br /&gt;
Es war gut und es war wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Feierpicknick&quot; height=&quot;222&quot; alt=&quot;Feierpicknick&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Lucretia/images/080701-Hochzeitstag.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mag ich das.</description>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lucretia</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucretia.twoday.net/stories/5030850/">
    <title>Hochzeitstag 1</title>
    <link>http://lucretia.twoday.net/stories/5030850/</link>
    <description>Ein perfekter Sommerabend, lau, windstill.&lt;br /&gt;
Ein wunderschöner Platz in der Innenstadt.&lt;br /&gt;
Ein Tisch in einem Gastgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sitzen sich gegenüber und schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exotisches Essen, kühler Chardonnay.&lt;br /&gt;
Sie trägt den Schmuck, den er ihr einmal geschenkt hat.&lt;br /&gt;
Samtblauer Abendhimmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gesicht ist müde, ihres ist unendlich traurig.&lt;br /&gt;
Heute ist ihr Hochzeitstag.</description>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lucretia</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T07:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lucretia.twoday.net/stories/4999193/">
    <title>Eine kleine Banalität: einfach nur Ansichtssache - von außen und von innen...</title>
    <link>http://lucretia.twoday.net/stories/4999193/</link>
    <description>&lt;b&gt;Die Situation &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich hier um ein Päarchen, beide Mitte 30, das mit einer Reisegruppe (Arbeitskollegen) unterwegs ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Sicht von aussen (=das Klischee)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Er: &lt;/i&gt;plaudert locker mit den Arbeitskollegen, ist chamant, sprühend, offenbar gut drauf. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie: &lt;/i&gt;hat einen verkniffenen Zug um den Mund, ist sichtlich unentspannt. Nicht besonders kommunikativ und eigentlich eher unsympatisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gruppe denkt sich, wahnsinn, so ein netter Mann, was will der bloß mit so einer Frau. Wahrscheinlich hadert sie mit dem Älterwerden oder im Hotel gabs keinen Föhn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Sicht von innen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie: &lt;/i&gt;liebt ihren Mann, aber fährt schon eine ganze Weile auf der recht extremen Launenkurve ihres Mannes Berg-und-Tal-Bahn. &lt;br /&gt;
Und sieht von seinem Charme, den er der Reisegruppe so großzügig zeigt, derzeit nicht sehr viel. Im Gegenteil, seine Respektlosikeiten ihr gegenüber werden immer größer.&lt;br /&gt;
Anerkennung hat sie überhaupt schon länger nicht mehr bekommen von ihm, dafür wiederholt gute Ratschläge, was sie alles an sich und ihrer Art alles optimieren kann. &lt;br /&gt;
In der Reisegruppe sind alle rund um sie herum gut drauf, sie aber nicht. Und kann sich dementsprechend kaum integrieren.&lt;br /&gt;
Sie sieht ihrem Mann dabei zu, wie er sich im Kampf um Anerkennung komplett verausgabt, mehr, als es gesund für ihn ist und hält das fast nicht aus. &lt;br /&gt;
Fragt sich auch, woher er dafür die Energie für diese Freundlichkeit gegenüber seinen Kollegen hernimmt und gleichzeitig tut es ihr weh, weil für sie davon nichts mehr übrig bleibt.&lt;br /&gt;
Der schlime Streit, den beide gerade im Hotel-Zimmer hatten, geistert ihr nach wie vor im Kopf herum, die Beschimpfungen, die er da losgelassen hat, tun ihr im Herz weh.&lt;br /&gt;
Sie ist schon ziemlich verzweifelt, weil sie nicht sieht, was sie tun kann, damit die Situation wieder besser wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Er: &lt;/i&gt;ist in Wirklichkeit nicht gut drauf. &lt;br /&gt;
Er wünscht sich einfach, ein Teil dieser Reisegruppe zu sein, zu seinen Arbeitskollegen so richtig dazu zu gehören. &lt;br /&gt;
Und ist von seinem harten Berufsleben komplett ausgelaugt und für diese Reise in Wirklichkeit zu krank und zu müde. &lt;br /&gt;
Er weiß auch gar nicht, ob er das noch überhaupt will: diesen Job, diese Arbeitskollegen.&lt;br /&gt;
Der Alltag frisst und lähmt ihn und seit viel zu langer Zeit lässt ihm sein Beruf keine Zeit und Energie für ein Leben neben dem Job.&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit liebt er seine Frau sehr, aber was ist blos los mit ihr? Bitte nicht jedes Wort und jeden Tonfall so auf die Goldwaage legen.  Immerhin ist ja SIE die, die dauernd überempfindlich ist. Früher war sie ja auch lockerer. Warum macht sie nicht einfach ein freundliches Gesicht und tut mit? &lt;br /&gt;
Er versteht die Welt nicht mehr. Und den schlimmen Streit, den beide noch im Hotelzimmer hatten, hat er längst verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schwimmt er im Wir-haben-gute-Stimmung-Farhwasser der Gruppe mit, während sie immer mehr verstummt ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab ich erst unlängst hautnah miterlebt, war Teil dieser Gruppe.&lt;br /&gt;
Und warum ich das alles schreibe?&lt;br /&gt;
Weil ich selber immer wieder dem Irrtum erliege, die Dinge nach ihrem Schein zu beurteilen - und mir schon öfters dachte, so ein netter Mann, was will der blos mit dieser verkrampften Frau...</description>
    <dc:creator>Lucretia</dc:creator>
    <dc:subject>Beziehungsweise</dc:subject>
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